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Bio Betrieb Daxenbichler

Der Bio-Milchviehbetrieb von Familie Daxenbichler liegt nordwestlich von Rosenheim und bewirtschaftet knapp 42 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon ca. 23 ha Ackerfläche und 19 ha Grünland. Seit Ende der 90er Jahre setzt die Familie auf genetisch hornloses Fleckvieh. Das Jungvieh verbringt den Sommer über auf der Alm, während der Rest der Herde auf den umliegenden Weiden und im Stall mit Grundfutter und Kraftfutter aus eigenem Futterbau versorgt wird. Die Teilnahme am KlimaTier ist für den Betrieb nicht der erste Berührungspunkt mit Klimabilanzierungen. So nahm der Betrieb bereits bei einem Vorgängerprojekt teil und ist hinsichtlich der Themen Klimaschutz, Tierhaltung und Tierwohl sehr motiviert. Mehr dazu im Videointerview.

 

Text: T. Seibert 

 

Wiederkäuer als Schlüssel für eine lebendige Kulturlandschaft

– Ein Blick auf die Offenhaltungsversuche aus Baden-Württemberg

Kühe und andere Wiederkäuer prägen unsere Kulturlandschaften, indem sie Grünland nutzen, offen halten und damit Lebensräume, Landschaftsbild und Erholungsräume sichern. Langzeitversuche in Baden-Württemberg zeigen, dass extensive Beweidung eine wirksame und standortgerechte Form der Landschaftspflege ist, die sich nicht vollständig durch reine Mahd oder Mulchen ersetzen lässt.

KlimaTier - Klimaschutz durch Tierhaltung

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Die Tierhaltung und insbesondere die Haltung von Wiederkäuern wird in der Öffentlichkeit heute vielfach als besonders klimaschädliches Element der Landwirtschaft wahrgenommen. Diese Kritik hat in der industriellen Landwirtschaft ihre Berechtigung und auch im Ökolandbau besteht noch großer Handlungsbedarf.

Doch kann Tierhaltung grundsätzlich auch ein sinnvolles Element landwirtschaftlicher Produktionssysteme sein und deren Nachhaltigkeit -auch mit Blick auf den Klimaschutz, sogar steigern?

Kombilogo - Förderlogo BMLEH mit Projektträger-BLE - deutsch.png
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